News von Defibtech in Deutschland

05.10.2022 - Düsseldorf/Rostock - Mit Defibrillatoren von Defibtech Leben retten

600 pixels wide image

Symbolisch reichten sich kürzlich Jochen Ulrich (Geschäftsführer Defib Deutschland) und Robert French (Stellv. Geschäftsführer Landesfußballverband) in Düsseldorf die Hand. Der zusätzliche Tausch eines offiziellen Spielballs der Bundesliga und eines Defibrillators aus der Defibtech Lifeline VIEW Serie symbolisierte dabei den Startschuss für eine neue gemeinsame Kooperation im Sinne der Vereine und jeder einzelne Fußballerin bzw. jedes einzelnen Fußballers in Mecklenburg-Vorpommern.

Defibrillatoren auf dem Sportplatz können Leben retten

Alle Mitgliedsvereine des Landesfußballverbandes haben durch die Kooperation die Möglichkeit, einen Defibrillator von Defibtech per Direkt- oder Mietkauf zu erwerben. Denn Defibtech Defibrillatoren gehören auf jeden Fußballplatz, jede Sportanlage oder in jede Sporthalle. Warum? Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu unzähligen Ereignissen, bei denen Spieler – ganz egal ob jung oder alt – plötzlich und unerwartet zusammenbrechen. In diesen Situationen zählt jede Sekunde! Prüfen, Rufen, Drücken und Defibrillieren.

01.10.2022 - Etelsen - Der Lebensretter von der Wand des TSV Etelsen

Uwe Kirschke (li.) und Manfred Rischkopf in Bad Bevensen. Relativ kurz nach dem dramatischen Vorfall hat der Etelser Rischkopf den Visselhöveder besuchen können.

Jürgen Kirschke (li.) und Manfred Rischkopf in Bad Bevensen. Relativ kurz nach dem dramatischen Vorfall hat der Etelser Rischkopf den Visselhöveder besuchen können. © Privat

Etelsen – Alles war wie immer. Die Ü65 des TSV Etelsen hatte ihr Spiel gegen die SG Visselhövede absolviert. Wie das am Schlosspark so üblich ist, kommen hinterher Etelser und Gäste noch zur dritten Halbzeit zusammen, auf eine Wurst und ein Getränk. Aus heiterem Himmel bricht Jürgen Kirschke aus Visselhövede zusammen. Nichts ist mehr wie immer. Es geht um Leben und Tod.

Uwe Kirschke, der Bruder des Zusammengebrochenen, und Manfred Rischkopf beginnen sofort mit der Herzdruckmassage. „Da reagiere ich, ohne groß nachzudenken“, sagt Rischkopf. Möglicherweise liegt es daran, dass der Polizeibeamte noch in ihm steckt. Aber das er bloß nicht groß nach vorne gestellt wird. „Ich bin kein Held.“ Der eigentliche Held hängt für den Etelser im Eingang zu den Umkleidekabinen im Vereinshaus am Schlosspark: ein Defibrillator.

Während Uwe Kirschke und Manfred Rischkopf mit der Herzmassage fortfahren, wird der Defi geholt – und kommt zum Einsatz. Das wird Jürgen Kirschke an diesem Tag das Leben retten, ist sich Olli (Oliver) Bender sicher. Der Rettungssanitäter ist beim TSV Etelsen über die Jahre unter anderem immer wieder als Trainer aktiv gewesen – und sitzt an diesem Tag in dem Rettungswagen, der zum Schlossparksportplatz fährt.

Er hat 2016 dem TSV Etelsen den Defibrillator vermittelt, kümmert sich mit seiner Firma um die Wartung. 650 Euro hat damals der Landkreis Verden als Unterstützung dazu gegeben, den Rest hat der TSV Etelsen selbst bezahlt. Auch für die Tennisplätze haben die Etelser einen Defi angeschafft. Mehr als sinnvoll angelegtes Geld, findet Manfred Rischkopf. Überhaupt sollten sich alle Vereine und Sportstättenbetreiber Gedanken machen, ob sie einen Defibrillator anschaffen. „Die Sportlerinnen und Sportler werden doch immer älter und Hilfe kann dann in solchen Extremfällen unmittelbar geleistet werden“, sagt der 74 Jahre alte Rischkopf, der neben Fußball auch noch Tennis spielt.

Eher klein und unspektakulär sieht er aus, der Defibrillator, den Manfred Rischkopf (li.) und Holger Brake (re.) hier im Vereinshaus des TSV Etelsen zeigen. Dafür gibt es übrigens ein Mordsalarmgepiepe, wenn man den Schrank des Defis öffnet.

Eher klein und unspektakulär sieht er aus, der Defibrillator, den Manfred Rischkopf (li.) und Holger Brake (re.) hier im Vereinshaus des TSV Etelsen zeigen. Dafür gibt es übrigens ein Mordsalarmgepiepe, wenn man den Schrank des Defis öffnet. © Wenck

Als der Rettungswagen endlich am Schlosspark eintrifft, ist Jürgen Kirsche am Leben, bei Bewusstsein. Die Rettungssanitäter übernehmen, hier schon mit einem guten Gefühl. „Leider gibt es, viel zu oft Fälle, wo wir ankommen, und es ist nichts mehr zu machen.“ Dieser Patient ist dank Herzdruckmassage und Defibrillator zu stabilisieren und zu retten. Noch in der Nacht wird er mit dem Hubschrauber nach Bad Bevensen geflogen und operiert. Er bekommt Bypässe.

Rischkopf nimmt Kontakt auf, dem Sportskameraden aus Visselhövede geht es von Tag zu Tag besser. Beim nächsten (Pokal-)Spiel der Visselhöveder gegen Etelsen will er schon wieder zugucken und hat schon angekündigt, die Etelser im nächsten Jahr wieder auf dem grünen Rasen „ärgern“ zu wollen.

Man solle da jetzt bitte keine Heldengeschichte von machen, betont Manfred Rischkopf erneut beim Ortstermin mit Holger Brake, dem Vorsitzenden des TSV Etelsen, als der Reporter den Defibrillator sehen möchte. Aber Werbung für die Geräte, die wollen sie beide machen. So ein Gerät führt auch unerfahrene Helfer mittels Sprachansage, zu und durch die Hilfsmaßnahmen, erläutert Brake.

„Wir arbeiten jetzt auch an einem Erste-Hilfe-Kurs im Verein“, sagt der Vorsitzende. Auch wer noch keinen Kurs gemacht hat, soll im Falle der Fälle unbedingt helfen, so die Bitte. „Man kann nichts falsch machen. Nur überhaupt nichts machen, ist verkehrt“, sagt Brake. Manfred Rischkopf nickt: „Genauso ist es.“

Urheber/Quelle: "Achimer Kreisblatt/Mediengruppe Kreiszeitung" - Jens Wenck

26.09.2022 - Düsseldorf - Woche der Wiederbelebung geht zu Ende, Defibtech war dabei!

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung vom 19.-23.09.2022, haben wir bei unseren Kunden, der Stadt Iserlohn, der Stadt Unna und der Regiobahn am Standort Mettmann den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, sich mit dem Thema Wiederbelebung und Frühdefibrillation auseinanderzusetzen und zu üben.

Hintergrund der Aktion: Alle genannten Kommunen sowie die Regiobahn halten eine Vielzahl von Geräten von Defibtech an verschiedenen Standorten oder den Triebwagen der Regiobahn vor. Defibtech hat somit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Institutionen die Möglichkeit gegeben, sich mit den Defibrillatoren und der Maßnahmen der Wiederbelebung vertraut zu machen und oder Wissen aufzufrischen um im Ernstfall sofort und qualifiziert helfen zu können.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Organisatoren.

20.06.2022 – Düsseldorf – 15 weitere Defibrillatoren für die LVR Klinik

Für Notfälle gewappnet: Diese Woche wurden weitere 15 Defibrillatoren an die Düsseldorfer LVR Klinik übergeben und in Betrieb genommen. Auf Grund der Stilllegung von Altgeräten hatte sich ein weiterer Neubedarf ergeben. Das weitläufige Klinikgelände umfasst insgesamt 43 Gebäude und bietet 630 Betten. Die Defibrillator Standorte umfassen u.a. die zentrale Eingangspforte, die Notaufnahme, die Kantine, die Sporthalle und natürlich viele Stationen. Wir freuen uns der LVR Klinik mit unseren Defibrillatoren seit vielen Jahren zur Seite stehen zur dürfen. Gerade weil die Defibrillatoren so gut verfügbar sind, konnten mittlerweile bei Einsätzen einige Leben gerettet werden.