Leitlinien zur Reanimation:
Defibtech ist immer auf dem aktuellen Stand

Nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand ist die Reanimation mit einem Defibrillator ein entscheidender Eingriff, um Leben zu retten. Diesem Prinzip liegen komplexe medizinische Sachverhalte zugrunde. Die moderne Medizin gewinnt in diesem Kontext auf Basis von Forschung, aber auch der Auswertung statistischer Langzeiterhebungen immerzu neue Erkenntnisse darüber, wie der Ablauf einer Wiederbelebungsmaßnahme noch wirkungsvoller gestaltet werden kann. In diesem Rahmen spielt der Europäische Rat für Wiederbelebung (ERC) eine entscheidende Rolle und definiert in regelmäßigen Abständen Leitlinien zur Reanimation.

Die ERC Reanimationsleitlinien

Der ERC geht auf den Stockholmer Kardiologen Lars Mogensen zurück und hat sich aus einer Arbeitsgruppe weiterer Fachärzte und Experten gebildet. Seit seiner Gründung im Jahr 1988 fördert der ERC die Forschung im Bereich der Reanimation, veröffentlicht die relevanten Forschungsergebnisse und entwickelt die bereits angesprochenen Behandlungsrichtlinien. Ebenso umfasst die Arbeit des ERC ein entsprechendes Kursangebot für verschiedene Anwender.

Was definieren die Leitlinien des ERC für Reanimation?

Grundsätzlich sind die Leitlinien zur Reanimation des ERC äußerst umfangreich und komplex sowie für Experten gedacht. Deswegen möchten wir an dieser Stelle die zentralen Punkte zusammenfassen. Den gesamten Inhalt finden sie auf der Seite der ERC Guidelines for Reanimation. Die Leitlinien zur Reanimation umfassen verschiedene Themengebiete, zu denen unter anderem die folgenden Beispiele gehören:

  • Grundlegende Lebenserhaltung
  • Erweiterte Lebenserhaltung
  • Besondere Gegebenheiten
  • Versorgung nach Wiederbelebung
  • Erste Hilfe
  • Systeme zur Rettung von Menschenleben (Defibrillatoren)

Damit geben die ERC Reanimationsrichtlinien Standards zur Behandlung, für Ersthelfer und auch für die Funktionsweise der genutzten Defibrillatoren vor.

Defibtech-Produkte erfüllen die 2021 ERC Leitlinien zur Reanimation

Unsere Defibrillatoren sollen nicht nur ein medizinisches Produkt sein, sondern sind ein Werkzeug, mit dem auch Laien durch die Reanimation Leben retten können. Deswegen richten wir unsere Defis immer nach der aktuellen Leitlinie zur Reanimation aus. Anfang 2021 kam der ERC zusammen, um die neuen Leitlinien vorzustellen, wie wir in unseren News berichtet haben. Die gute Nachricht: Aktuell sind keine Änderungen im Wiederbelebungsalgorithmus nötig und auch die Lehrbücher und Lehrgänge müssen nicht überarbeitet werden. Das bezieht sich auch auf die Defibrillatoren, die den Anwender durch die Schritte der Wiederbelebung führen. Hier ist aktuell und somit wohl auch für die nächsten fünf Jahre kein Softwareupdate notwendig!

ERC Reanimationsleitlinien betonen Rolle der zeitnahen Erstversorgung

Aus den neuen ERC Leitlinien zur Reanimation geht aber etwas anderes hervor, das wir noch einmal betonen möchten: die immense Bedeutung der Laienreanimation. Eine gute Versorgung in den ersten Minuten steigert die Überlebenswahrscheinlichkeit deutlich. In diesem Zusammenhang wird der Automatisierte Externe Defibrillator (AED) in den Reanimationsleitlinien noch häufiger als bereits in der Vergangenheit in den Leitlinien erwähnt.

Leitlinie beschreibt Netz aus öffentlich zugänglichen Defibrillatoren

Um jedoch Reanimationsmaßnahmen in den kritischen ersten Minuten auch durch Laien einleiten zu können, ist ein gute Infrastruktur nötig. Eine Möglichkeit hierfür ist die Smartphone-basierte, organisierte Ergänzung der Rettungskette durch registrierte Laien und Fachleute. In einzelnen Ländern wie den Niederlanden (https://stanglobal.com) wird dies bereits seit mehreren Jahren flächendeckend umgesetzt. In diesen Systemen sind auch die öffentlichen Defibrillatoren in die Rettungskette eingebunden. Sollte sich die Umsetzung weiter ausdehnen, wird sich auch die Defibrillatoren-Dichte erhöhen und dies wird einen weiteren sehr großen positiven Einfluss auf die Überlebensquoten haben. Unsere DefibCab Schutzschränke für den Außenbereich sind genau für diese Systeme in den Niederlanden entwickelt worden und können z.B. von der Leitstelle fernentriegelt werden.

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