Gefahrpotential Elektroauto – Defibrillator Vorhaltung für Werkstätten empfohlen

Das Jahr 2020 hat der Verbreitung der Elektroautos einen ordentlichen Schub verpasst. Im Vergleich zu 2019 hat sich die Zahl der zugelassenen batteriebetriebenen Fahrzeuge laut Statista nahezu verdoppelt. Auch wenn Elektroautos grundsätzlich einen geringeren Wartungsaufwand haben, gibt es regelmäßige Werkstatt Wartungstermine und damit eine Gefahrenquelle, die es auf Grund der Hochspannung so noch nicht gegeben hatte.

Hochvoltbatterien und -kondensatoren mit hohem Gefährdungspotential

Um ausreichend hohe elektrische Leistung für den Fahrzeugbetrieb sicherzustellen, muss die Energie in Hochvoltbatterien oder Hochvoltkondensatoren gespeichert werden. Bei Wartungs- und Unterhaltsarbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen stellt die hohe Spannung des Energiespeichers ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar. Auch für Rettungs- und Bergungskräfte sind Einsätze nach Unfällen an solchen Fahrzeugen nicht ungefährlich. Hochvoltbatterien und -kondensatoren sind nicht abschaltbare Energiespeicher und stellen bei unsachgemäßem Umgang große Sicherheitsrisiken dar.

Die Elektrotechnik Lehrbücher sehen die Gefahrenschwelle bereits ab einem Wechselstromwert von 50 mA. Ab diesem Wert kann es schon nach kurzer Zeit zu einer Behinderung der Atmung, zu einem Herzstillstand oder zu Herzkammerflimmern kommen.

Erweiterung der Ersten-Hilfe Ausstattung um einen Defibrillator

Um die Gefahr abzuwenden, gibt es in einigen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich, bereits eine allgemeine Verpflichtung, einen Defibrillator in Werkstätten vorzuhalten. In Deutschland äußert sich die gesetzliche Unfallversicherung wie folgt: „Der regelmäßige Umgang mit Hochvolttechnik kann als „Betriebsspezifische Gefahr“ gemäß BGI/GUV-I 5163, ein Anlass für die Anschaffung eines AED („Defi“) sein. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sollte berücksichtigt werden, welcher Art die ausgeführten Arbeiten sind. Regelmäßige Arbeit an geöffneten Akkumulatoren, unter Spannung stehenden Teilen oder an nicht HV-eigensicheren Fahrzeugen könnten Hinweise darauf sein, dass die Anschaffung eines AED für das Unternehmen sinnvoll ist. Die Organisation der Ersten Hilfe ist die Verantwortlichkeit des Unternehmers.“

Fazit:

Um entscheidende Zeit bei der Wiederbelebung im Falle eines Stromunfalls zu gewinnen, ist bei elektrotechnischen Arbeiten ein Automatischer Externer Defibrillator (AED) grundsätzlich empfehlenswert.

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