Aufbewahrung von Defibrillatoren im Außenbereich

Lifeline Defibrillator - Verfügbarkeit an öffentlichen Orten nimmt zu

Laiendefibrillatoren, auch AEDs genannt, haben in den letzten Jahren auch in Deutschland eine positive Entwicklung durchlaufen. Nach vielfältigen Aufrufen hat die Verbreitung und damit die schnelle Verfügbarkeit im Notfall seit der Jahrtausendwende zugenommen. Neben den Flughäfen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen, versuchen auch immer mehr Kommunen und Gemeinden die „Lücke“ in der präklinischen Notfallversorgung mit einem AED zu verringern. Für die Aufbewahrung zur optimalen Erreichbarkeit der Öffentlichkeit ergibt sich nach reichlichem Überlegen häufig ein zentraler Ort im Freien. Was sollte man bei der Auswahl eines Schutzschrankes im Außenbereich beachten?

Der Schutz vor Wind und Wetter

Im Verlauf des Jahres ist der Schrank extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Kälte, Regen, Sonne und auch den täglichen Temperaturschwankungen muss ein Schrank standhalten. Dafür ist eine hohe Schutzklasse gegen das Eindringen von Staub und Wasser (mindestens IP54) notwendig. Da die Klimabedingungen der AEDs immer zwischen 0 und 50°C und zwischen 0 und 95% relativer Luftfeuchte sein müssen, ist zudem eine integrierte Heizung und Lüftung, automatisch geregelt über Thermostat und Hygrostat, erforderlich. Der Lüfter ist besonders wichtig, um schädliches Kondensat, das durch die Temperaturschwankungen anfällt nach außen zu führen. Geschieht dies nicht wird die integrierte AED Elektronik angegriffen.

Öffnungsvarianten für den Außenschrank

Wie der Schrank dann geöffnet werden soll, bei gleichzeitigem Schutz vor Entwendung oder Vandalismus, sollte auch gut überlegt sein. Häufig ist der Schrank verschlossen und der Schlüssel in einem Notfallkästchen mit Einschlagsscheibe daneben platziert. Noch besseren Schutz bietet ein Pincode Tastenfeld, dann muss der Code den potentiellen Ersthelfern genannt werden, oder bei einer hinterlegten Handynummer angefragt werden. Eine SOS Taste mit Sprachverbindung an die Notrufzentrale ist nicht notwendig, da die Vergangenheit gezeigt hat, dass der Ersthelfer vorher bereits über ein Handy den Notruf abgesetzt hat.

Um die Gewissheit zu haben, dass der Defibrillator einsatzbereit ist und nicht entnommen wurde empfiehlt sich auch eine integrierte Fernüberwachung. Dieses Modul stellt über das Handynetz eine Onlineverbindung her, so kann beispielsweise ein Ausfall der Heizung, oder eine Entnahme des Gerätes sofort per Email oder SMS gemeldet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie gerne unter www.defibtech.de.